RUDOLF PREUSS

Das Video -Todeszonen- Hommage an die Beständigkeit basiert auf einen Film von Hans Ertl von 1953.

Beschrieben wird die Besteigung des Naga Parbat durch einen deutsch – österreichische Expedition. Das Video exzerpiert einzelne Bildsequenzen. Ausgespart wird das Erzählerische. Es werden Schwierigkeiten beleuchtet und die notwenigen Energien zu deren Überwindung thematisiert. Der Rhythmus des Bildschnitts und die Überlagerungen verdeutlichen eindrucksvoll die menschliche Größe, die sich in gemeinsam erlebten Gefahrensituationen entwickeln kann. Ein Leitmotiv ist der permanente Versuch der Kommunikation, die notwendig ist um Strategien zum Überleben zu entwickeln. An dieser Stelle entstehen Assoziationen zur momentanen gesellschaftlichen Situation.

Projektionsort: Volkswohlbund, Südwall 37 - 41, 44137 Dortmund und Kunstbonbon, Chemnitzer Str. 11, 44139 Dortmund, Loretta, Landgrafenstr. 148, 44139 Dortmund und Müllers Kabinet, Scharnhorststraße 50, 44147 Dortmund

ELMAR MAUCH

Für das Konzerthaus plane ich eine Projektion die in ihren Bildabfolgen die Beziehung zwischen Mensch und Musik thematisiert. Dabei arbeite ich mit anonymen Alltagsfotografien aus meinem „Archiv der verwaisten Bilder“. Ich erforsche den inneren Gehalt dieser gefundenen Bilder, überarbeite sie und verbinde sie dann in einer Animation bzw. Überblendungen auf besondere Art und Weise miteinander.

Bei LORETTA zeige ich am 16. Dezember Projektionen, die einen Einblick in meinen poetischen Umgang mit anonymen Alltagsfotografien geben.

Projektionsort: Flügelgalerie Maiwald im Konzerthaus, Brückstraße 21, 44135 Dortmund und Loretta, Landgrafenstr. 148, 44139 Dortmund

SILVIA LIEBIG

Fragmente aus der Dokufiktion „Meine Welt auf Corona I“

Die Idee zu „Meine Welt auf Corona I“ entstand während des Lockdowns im Frühjahr 2020, als sich der Zeichner Thomas Autering und die multimediale Künstlerin Silvia Liebig nicht mehr zum Bier in einer ihrer Lieblingskneipen sondern stattdessen in einem virtuellen Konferenzraum wiederfanden. 

Aus der ungewohnt distanzierten Situation heraus entwickelten sie eine Kommunikation in losen Blättern – visuelle Kommentare eigener und fremder Befindlichkeiten einer Welt im Ausnahmezustand. Was sich ausgehend von dieser Materialbasis prozessieren lässt, ist nun als Dokufiktion zu erleben.

Projektionsort: Loretta, Landgrafenstr. 148, 44139 Dortmund und Kaleidoskop, Wilhelmstraße 38, 44137 Dortmund

THOMAS AUTERING

Fragmente aus der Dokufiktion „Meine Welt auf Corona I“

Die Idee zu „Meine Welt auf Corona I“ entstand während des Lockdowns im Frühjahr 2020, als sich der Zeichner Thomas Autering und die multimediale Künstlerin Silvia Liebig nicht mehr zum Bier in einer ihrer Lieblingskneipen sondern stattdessen in einem virtuellen Konferenzraum wiederfanden. 

Aus der ungewohnt distanzierten Situation heraus entwickelten sie eine Kommunikation in losen Blättern – visuelle Kommentare eigener und fremder Befindlichkeiten einer Welt im Ausnahmezustand. Was sich ausgehend von dieser Materialbasis prozessieren lässt, ist nun als Dokufiktion zu erleben.

Projektionsort: Loretta, Landgrafenstr. 148, 44139 Dortmund und Kaleidoskop, Wilhelmstraße 38, 44137 Dortmund

VOLKER KRIEGER

„A clip a day keeps the apple away“ heißt das Videoprojekt, das ich zusammen mit meiner Frau Kathrin Packeiser ab dem 20.12.2015 bis zum 16.1.2019 als fortlaufende tägliche Clipreihe aus der Alltagsabsurdität realisierte.

Die täglichen Clips pendeln zwischen Tiefsinn und Flachwitz, Kunst und Beliebigkeit, Komik und Nachdenklichkeit, Alltagsbanalität und Allegorie, Anekdote und Gebrauchsanweisung, Welt- und Selbstreferentialität, Ehefrau und Ehemann.

Projektionsort: Volkswohlbund, Südwall 37 - 41, 44137 Dortmund und Kunstbonbon, Chemnitzer Str. 11, 44139 Dortmund und Müllers Kabinet, Scharnhorststraße 50, 44147 Dortmund

ANNE JANNICK

Farbstark und leuchtend sind die Werke der Malerin Anne Jannick. 

Gezeigt wird ihre Schaffensperiode der letzten 20 Jahre in 80 Fotos, die sie in Berlin, Brüssel und Dortmund verbrachte.

In Traumwelten kann man durch die Bilder in die Tiefe tauchen. 

Sowie in der Werkreihe “Raumgespür“  die Häuser, Treppen, Alltagsgegenstände darstellt, als auch in der Werkreihe „Seelenfutter“ welche Seen, Wald und Moos aufspürt, strahlt eine lebendige Stille.

Projektionsort: Atelier Westend, Rheinische Str.147, 44147 Dortmund und St.-Johannes-Hospital, Johannesstrasse 9-17, 44137 Dortmund

SABINE HELD

Wildwuchs 1 und 2, Live-Zeichen-Aktion

Bäume - Im Winter zeichnen ihre Äste und Zweige Linien und grafische Strukturen in den Himmel. Auf ihren Streifzügen durch den Wald beobachtet Sabine Held diese Phänomene und zeichnet Bäume, Äste und Baumgruppen ins Skizzenbuch. Diese Eindrücke und Bilder verdichten sich bei der Live-Zeichen-Aktion zu einem Wildwuchs von Linien, Formen und Flächen, die ein Stück Wald in der Stadt zum Leben erwecken.  

 

Die Verwandlung, Live-Zeichen-Aktion 

Sabine Held taucht ein in Motive und Szenen der Erzählung „Die Verwandlung“ von Franz Kafka. Zeichnerisch und mit den Mitteln der Collagetechnik experimentierend stellt sie sich die Frage: Was passiert, wenn das Unvorstellbare Realität wird und wie reagieren wir darauf?

Projektionsort: Kunstbonbon, Chemnitzer Str. 11, 44139 Dortmund und literaturhaus.dortmund, Neuer Graben 78, 44139 Dortmund

GERHARD STEPHANUS DE GROOT

snack time

Zwei surrealistische Figuren beobachten eine in der Luft tanzende Schnecke.

Ein gefundenes Fressen?  Die Beteiligten scheinen in ihrer Situation gefangen zu sein.

Kann die Schnecke entkommen oder schlägt einer der beiden zu?

Die langsame Begleitmusik treibt das Warten auf Veränderung ins Unerträgliche.

Projektionsort: Vorraum Werkhalle Union-Gewerbehof, Rheinische Str. 143, 44147 Dortmund

JENS SUNDHEIM

Jens Sundheim, Oxygene, 2018

Die Arbeit ist eine persönliche Auseinandersetzung mit einer archaischen Vulkanlandschaft, entstanden über den Zeitraum von zwei Jahren. Mit dem Blick eines Forschers tauchte ich ein und begegnete der Landschaft mit der Kamera. Mehr und mehr fühlte ich mich in die Rolle eines Entdeckers versetzt, eines Raumfahrers, der zum ersten Mal einen fremden Planeten betritt. Ich erlebte eine repetitive Landschaft, in der Zeit und Raum aufgehoben schienen. Die entstandene Arbeit spiegelt diese Erfahrung wider.

Die Präsentation als Zweikanal-Videoloop verortet die Arbeit im Grenzbereich von Fotografie und Film und betont das Flüchtige und Immerwährende eines Ortes, der aus der Zeit gefallen scheint, archaisch und futuristisch zugleich.

Projektionsort: 44309 Street Art Gallery, Rheinische Str. 16, 44137 Dortmund, Taranta Babu, Humboldtstraße 44, 44137 Dortmund und Volkswohlbund, Südwall 37 - 41

NIKOLA DICKE

Wer lebt hinter den Fenstern, an denen wir tagtäglich vorbeigehen? Sind das Menschen wie wir, Außerirdische oder Aliens wie wir?

In „From outer Space“ zeigen sich all diese Optionen in den Fenstern eines Wohnzimmers. Hier vermischen sich die Ebenen, auf denen sich unsere Identitäten konstruieren ebenso, wie die Ebenen, auf denen die Projektion konstruiert ist, die Zeichentrick- und Realfilm, Farbe und Schwarz/Weiß, Zitat und Original untrennbar miteinander vermischt.

Projektionsort: Gutenberg 54, Gutenbergstraße 54, 1 Etage, 44139 Dortmund

MARC BÜHREN

„Grenzauslotung“

Marc Bühren präsentiert im Schaufenster seines Ateliers Videos, 3D-Animationen und Diashows und gibt damit Einblicke in sein aktuelles Schaffen. Zur Zeit entstehen digitale Skulpturen (Augmented Reality), die sich mit Hilfe von Smartphones anzeigen lassen und in kurzen Videosequenzen wiedergegeben werden. Weitere Videos von Kamerafahrten in kleinen digitalen Dioramen und Videos von realen 3D-Kunstwerken, die mit Licht in Szene gesetzt wurden, sowie Diashows erweitern die Projektion. Auf wundersame Weise verschwimmen die Grenzen zwischen realen und digitalen Kunstwerken.

Projektionsort: Kunstbonbon, Chemnitzer Str. 11, 44139 Dortmund, Volkswohlbund, Südwall 37 - 41, 44137 Dortmund

DEBORA ANDO

Debora Ando interessiert sich für die Erforschung von Materialien, die Vergänglichkeit und Verfall in städtischen Räumen ausdrücken. In diesem Sinne sind Staub und Glasscherben Sinnbilder nicht nur subtraktiver Prozesse sondern auch von Zeitlichkeit.

Diese Eigenschaften ermöglichen der Künstlerin eine Untersuchung des Phänomens der Verwandlung, dessen Ergebnis zu einer weiteren Stufe temporärer Materialität führt. Die Beziehungen und strukturellen Zusammenhängen der Materialien und ihre Poetik ergänzen sich. Die physische Organisation dieses Prozesses wird in Form von Sternsystemen dargestellt, wie ein Mikrokosmos, der eine bestimmte Ordnung zu ergreifen versucht. Die Arbeit setzt sich auseinander mit der dynamischen Entwicklung von materiellen Systemen, verbunden mit der Dualität von Sein und Werden.

Projektionsort: Künstlerhaus Dortmund, Sunderweg 1, 44147 Dortmund

HENDRIK MÜLLER

Die Diskothek 'Soundgarden' ist für viele der heute 40 bis 55-Jährigen eine Initiationsort. Sie spukt als mehr oder minder gut vergessene Erinnerung in den Köpfen vieler Dortmunder und Menschen aus dem Umland. Wer seine Erinnerungen aktiv sucht hat die virtuelle Version dieser Diskothek schon gefunden und die eine oder andere Erinnerung beigesteuert.

Ich möchte mit der Projektion die Menschen erreichen die von diesem Ort noch nicht wissen bzw. deren Erinnerungen frei gelegt werden müssen um diesem Projekt Inhalte beizusteuern.

Die Projektionsarbeiten bestehen aus Vexierbildern in denen Menschen eine Projektion anziehen we eine zweite Haut. Verwirrend, das Gehirn fordernd berühren sie die Phantasie und das Verborgene.

Projektionsort: Müllers Kabinet, Scharnhorststraße 50, 44147 Dortmund und Black Plastic, Rheinische Str. 31, 44137 Dortmund und Design & Modeatelier Anna Hörling, Redtenbacherstraße 27, 44139 Dortmund

ANNA HAUKE

Freischaffende Künstlerin, arbeitet interdisziplinär zwischen bildender Kunst (Plastiken, Zeichnungen), Aktionskunst, Performance und Theater. Neben der Thematik des alltäglichen 

Alltagsgegenstände, bunte Folien, Scherenschnitt, Pflanzen, alter Schallplattenspieler. Ein

Karussel-Experiment aus Formen, Farben und Bewegung. Unvorhersehbar und überraschend.

Projektionsort: Labsa Tomorrow Club Kiosk, Lange Str. 98, 44137 Dortmund

BJÖRN HICKMANN

Seit 2004 arbeitet Björn Hickmann deutschlandweit als Theaterfotograf. Als Mitglied der Agentur Stage Picture fotografiert er u.a. an den Theatern: Staatstheater Braunschweig, Theater Dortmund, Saarländisches Staatstheater, Musiktheater im Revier – Gelsenkirchen, Wuppertaler Bühnen,  Theater Lübeck, Pfalztheater Kaiserslautern, Rheinisches Landestheater Neuss...

Die Arbeiten zeigen Bühnenfotografien dieser Jahre.

Projektionsort: Projektraum KA!SERN, Kaiserstraße 75, 44135 Dortmund

ULRIKE KORBACH

Die Emscher vor ihrer Renaturierung, Pinguine in Afrika, ein Einblick in die Welt einer Künstlerin mit bipolarer Erkrankung, Video-Performances und Musikvideos. In diesem Kurzfilmprogramm zeigt die Filmemacherin Ulrike Korbach ein Spektrum ihrer Arbeit als Dokumentarfilmerin und Workshopleitung soziokultureller Projekte. Die Beteiligten: Menschen zwischen drei und achtzig Jahren. Freuen Sie sich auf drei verschiedene Programme! Eins davon zum Thema Liebe.

Projektionsort: Müllers Kabinet, Scharnhorststraße 50, 44147 Dortmund und und Black Plastic, Rheinische Str. 31, 44137 Dortmund und Design & Modeatelier Anna Hörling, Redtenbacherstraße 27, 44139 Dortmund

CLAUDIA QUICK

Claudia Quick spielt mit der Wahrnehmung und der Relativität. Mit der Relativität von Dunkelheit, Kontrast und Licht, mit Schwere und Leichtigkeit. Begehbare Dimensionen werden zweidimensional abgebildet und bilden neue Welten. Lichtvariationen in der Dunkelheit fügen sich in die Lichter der Stadt und verbinden sich mit dem Umfeld, dem Außen. Das im Alltag Unsichtbare, Belanglose wird in ein neues Licht gesetzt.

Projektionsort: Kunstort Ruhr, Humboldtstr. 47, 44137 Dortmund

GERHARD KURTZ 

Wir projizieren Objekte auf ein Schaufenster. Dabei nutzen wir unterschiedliche Lichtquellen, gerichtet/ungerichtet und farbig/weiß. Distanz und räumliche Anordnung der Dinge werden auf der Projektionsfläche in Schärfe und Unschärfe übersetzt. Uns interessiert der Moment, wenn der Raum zur Fläche wird.

Die Installation ist darauf ausgelegt, dass sie sich während der Projektionszeit verändert. Und die Veränderung wird in einer fotografischen Sequenz dokumentiert.

Projektionsort: Vorraum Werkhalle Union-Gewerbehof, Rheinische Str. 143, 44147 Dortmund

EVELINE KULIK

Wir projizieren Objekte auf ein Schaufenster. Dabei nutzen wir unterschiedliche Lichtquellen, gerichtet/ungerichtet und farbig/weiß. Distanz und räumliche Anordnung der Dinge werden auf der Projektionsfläche in Schärfe und Unschärfe übersetzt. Uns interessiert der Moment, wenn der Raum zur Fläche wird.

Die Installation ist darauf ausgelegt, dass sie sich während der Projektionszeit verändert. Und die Veränderung wird in einer fotografischen Sequenz dokumentiert.

Projektionsort: Vorraum Werkhalle Union-Gewerbehof, Rheinische Str. 143, 44147 Dortmund

KALEIDOSKOP
SABRINA RICHMANN, SARAH HAAS, GINA WENZEL, YASHA BRAZ,
PINA WEITKAMP, JULIA KNIES, DANUTA DRWECKI

Das Kaleidoskop ist eine Ateliergemeinschaft aus verschiedenen Freiberuflern, die in den Bereichen der bildenden und darstellenden Kunst arbeiten. Mit einem Mashup aus den Arbeiten der jeweiligen Künstler/innen lädt das Kaleidoskop ein an den vielseitigen Arbeiten teilzuhaben.

Projektionsort: Kaleidoskop, Wilhelmstraße 38, 44137 Dortmund und Loretta, Landgrafenstr. 148, 44139 Dortmund

PRODUZENTEN DER GALERIE 42
KLAUS PFEIFFER, GABRIELE WIRTHS, ULLA KALLERT

Die Produzenten-Galerie 42 ist mehr als nur ein Ausstellungsort im Herzen des Kreuzviertels. Vielfältige Angebote lenken den Blick auf die Bedeutung der Kunst für das Leben. Kunst im Kreuzviertel will Menschen für Kunst begeistern. Die Vernetzung unterschiedlichster Formen der Kunst und Kultur gehört ebenso dazu wie die Einbeziehung Interessierter durch zahlreiche Angebote im und um das Kreuzviertel.

Projektionsort: Produzenten-Galerie 42, Arneckestraße 42, 44139 Dortmund

MARIKA BERGMANN

TREPPENBILDER – Großprojektionen werden am 28.11., 05.12., und 19.12. zwischen 18:00 und 19.00 Uhr am St. John’s Hotel erstrahlen und die Rheinische Straße erleucht. Marika Bergmann verzaubert unseren gewohnten Blick auf Treppen. Sie entschlüsselt die archaische Symbolkraft der Treppe hinter der Treppe, lässt gewöhnliche Treppen in einem Meer von Farben aus ihrer Umgebung herausspülen und bringt diese in ungewöhnlichen Bildern zum Leuchten. Eine kleine Geschichte zu den Bildern hier

»Treppenbilder« sind zwischen 2005 und 2008 entstandene digitale Ebenencollagen, die als Druckgrafiken erworben werden können.

Projektionsort: Atelier 21 - Marika Bergmann, Rheinische Straße 134, 44147 Dortmund

DANIEL SADROWSKI

More than this eine Arbeit aus schwarz-weiß Fotografien die zu einem Tableau zusammen gestellt sind, sollen den  Projektraum Fotografie dieses Jahr noch einmal als Kunst- und Ausstellungsort sichtbar machen. Für einen Zeitraum von 2 Wochen werden die Fotografien als Fensterbilder in der Eingangsfront des Projektraums gezeigt und nach  Sonnenuntergang beleuchtet.

Projektionsort: Projektraum Fotografie, Huckarder Str. 8, (auf dem Union-Gewerbehof), 44147 Dortmund

TANZ AUF RUINEN - DILARA BURAN  I  THOMAS ZIGAHN

Tanz auf Ruinen, das sind Dilara Buran und Thomas Zigahn. 
Alarmstufe Rot: Ohne Kunst wird es still. Wir wollen auf die aktuelle Lage der Kunst und der Kultur mit unserer Lichtinstsallation „Ohne kUNSt wird es still“ aufmerksam machen.

Projektionsort: Atelier Karolina Hajok, Rheinische Str. 143, 44147 Dortmund

JÜRGEN LUGA & SEBASTIAN WIEN

Manche sind monumental und schwer, manche schwebend und filigran. Die Stahlskulpturen, Mobiles und Wandarbeiten von Sebastian Wien erfüllen Räume.

Diafragmen sind Miniaturen aus Tusche, Pigmenten und Objekten auf 6x6 cm zwischen zwei Glasscheiben. Der Baroper Lichtkünstler Jürgen Luga erschafft, Makrokosmen, die decodiert werden wollen.

An zwei Dezemberabenden verbinden sich beide Werke durch Projektionen. Das Licht baut eine Brücke.

Projektionsort: Atelier Sebastian Wien, Chemnitzer Strasse 38, 44139 Dortmund

ULRIKE & DIRK FAHLE

Die Arbeiten von Ulrike und Dirk Fahle bedient sich eines alten Bildes und inszeniert die Legende von Luthers Thesenanschlag in Wittenberg 1517 neu. Aus Luthers 95 Thesen sind mittlerweile Textfragmente der Projektion geworden: Zerrissen, verbrannt vielleicht bedeutungslos?  

Die Frage nach der Bedeutung der Inhalte wird durch den Ort der Projektion wiederum in Frage gestellt.  Vielschichtige Überlagerungen in der Projektion fordern den Betrachtenden erneut heraus, nach der eigenen individuellen Einschätzung zu forschen.

Projektionsort: St. Nicolai-Kirche, Lindemannstraße 70, 44137 Dortmund

JUTTA SCHMIDT

Die Videoarbeit „..der Name, 2019 “ beschäftigt sich mit der Spiegelung des Selbst im Gegenüber. Sie greift dabei auf ein bekanntes Klatsch-Reim-Spiel zurück. Das Spiel gelingt nur, wenn sich beide Seiten exakt spiegeln. Sobald eine Seite sich aus dem Gleichklang heraus bewegt, entstehen andere Dynamiken zwischen den Spieler*innen. 

Die Fotoserie "Einst im Mai“ erzählt fragmentarisch aus der vergangenen und aktuellen Lebensgeschichte einer demenziell veränderten Frau. Eine weiße Handtasche sowie ein Stoffhund sind die ständigen Begleiter der alten Dame. Es sind die einzigen Gegenstände, die sie mit in die Einrichtung gebracht hat, in der sie jetzt lebt.

Projektionsort: Noch unbewohnter Neubau Senioren-Wohnsitz Nord, Schützenstr. 103, 44147 Dortmund und FRAPPANZ_Kollektiv kultureller Freiheiten, Kleine Beurhausstraße 5-7, 44137 Dortmund

CHRISTIAN AUE

Im Versuchsraum für die Manipulation technischer Funktionen zur Abbildung von Digitalisierungen des menschlichen Körpers in Form, Gestalt und Ausdruck ist die Informationstechnologie zu einem grundlegenden Werkzeug geworden. Die "Explosion der Räume", welche mit der Erweiterung der individuellen Möglichkeiten begann, hat jede Aktion mit der Möglichkeit der totalen Transparenz ausstattet. So werden Abbildungen produziert, die wiederum automatisch für die Erstellung von Bezugspunkten benutzt werden. Dabei bedingen sich diese Zuordnungen mehr aus dem assoziativ Unbewußten, als aus den greifbaren Inhalten des Bewußtseins. Somit wird die Manipulation, trotz ihrer Transparenz, durch die Verortung im geistigen Bezugssystem, zur individuellen Realität.

Projektionsort: Atelier Christian Aue, Goebenstraße 5 - EG, 44135 Dortmund

DER KUNSTBETRIEB - ANKE DROSTE

zerbrechlich – handle with care
Überlebensgroße Kinderporträtfotografien von Anke Droste füllen das Schaufenster des kunstbetriebs im Hafenviertel der Dortmunder Nordstadt fast vollständig aus. Gedruckt auf transparentem Nylongewebe werden die Arbeiten von hinten beleuchtet, sodass sie weithin leuchten und lesbar sind. Zerbrechlich und zart wirken die abgelichteten Kinder-Gesichter. Zwischen Linse und Motiv steht eine Glasscheibe, Reflexionen von Lichtern, Spiegelungen von Landschaftselementen entrücken die Gezeigten in eine andere Welt.  Für diesen Augenblick sind die Porträtierten herausgenommen aus der Gegenwart, aus der Konfrontation mit den Gegebenheiten einer Kindheit in unserer Stadt und aus denen dieser herausfordernden Zeit.

Projektionsort: Der Kunstbetrieb, Gneisenaustraße 30, 44147 Dortmund

SUSANNE GRYTZKA

Verkehrte Welt. Corona treibt uns in die Ateliers. Quarantäne-Kunst entsteht im Verborgenen und verharrt dort in diesen Zeiten der geschlossenen Museen. Niemand darf hinschauen. Stillstand? Ganz und gar nicht - Verkehrung der Welt kann nämlich auch bedeuten, den Spieß umzudrehen und die Arbeit im privaten Atelier öffentlich zu machen. Kunst bleibt nicht im Verborgenen, sondern entsteht live auf einem Overheadprojektor, eine allmähliche Verfertigung des Bildes beim Schreiben, Überschreiben, Übermalen, Gedanken und Farben sich überlagern lassen in einem fließenden Prozess, in dem die aus dem Augenblick geborene Idee die Richtung vorgibt und das Licht alles sichtbar macht. Foto: Sandra Petri

Projektionsort: Dudenstr. 5-7, Fenster Ergeschoss, 44137 Dortmund, Privatwohnung

ANNETTE NAUDIET

Was kommt dabei heraus, wenn man junge Menschen nach ihren persönlichen Zukunftsvisionen oder ihrer persönlichen Botschaft an die Welt befragt? Und wie lassen sich diese Vorstellungen in einem Bild visualisieren?

Dieser Frage sind Annette Naudiet und Ulrike Korbach in ihren Fotoprojekten „Zeitreise Hansa“ und „Erste Worte“, der Jahre 2016/17 nachgegangen. Zielgruppe waren Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren, mit und ohne Fluchterfahrung. Für einige der geflüchteten Jugendlichen war dabei das Thema „Beruf“ von zentraler Bedeutung, aus völlig unterschiedlichen Motiven.

Umgesetzt wurde ein Teil der Fotos in dem industriellen Umfeld einer ehemaligen Kokerei, die ein visuelles Spannungsfeld zu vielen der heutigen Berufsfeldern darstellte.

Projektionsort: Design & Modeatelier Anna Hörling, Redtenbacherstraße 27, 44139 Dortmund

CLAUDIA TERLUNEN

„alles in Bewegung“ ist eine filmische Collage aus Versatzstücken meiner analogen, bildnerischen Arbeitsweise.

Ein Wechselspiel von schwarz-weiß und Farbe, natürlichem und installativem Licht, innen und außen.

Eine offene Erzählweise, in der sich Räume überlagern und Platz für die eigene Fantasie bleiben kann.

Projektionsort: St.-Johannes-Hospital, Johannesstrasse 9-17, 44137 Dortmund und Produzenten-Galerie 42, Arneckestraße 42, 44139 Dortmund

ROSA FEHR

„Time out“

In einer Live-Overhead-Projektion erstelle ich spontan sinnfreie Kritzelbilder und löse Sudokus. Interaktionen mit den Besuchern vor der Scheibe sind ausdrücklich erwünscht.

Projektionsort: Produzenten-Galerie 42, Arneckestraße 42, 44139 Dortmund